Hier habe ich ein paar Texte und Zusatzmaterial, das ich während meiner Schulzeit für verschiedene Unterrichtsfächer erstellt habe.
Religionsunterricht: Aufsatz zum Thema Menschenrechte - Todesstrafe
Die Todesstrafe – Eine sinnvolle Lösung zur Verbrechensbekämpfung?
Die Todesstrafe ist ein Thema, das die Bevölkerung immer wieder in zwei Hälften spaltet und als heiß diskutiert gilt. Noch 83 Länder auf der ganzen Welt verurteilen Menschen aus den verschiedensten Gründen zum Tode, ganz weit vorne die USA.
Bis vor einem Jahr wurden alleine hier durchschnittlich 30 Hinrichtungen jährlich durchgeführt. Derzeit gibt es ein Moratorium zur Überprüfung der Hinrichtungsmethode durch die tödliche Injektion, die mittlerweile fast alle Staaten anwenden, da es in letzter Zeit so einige Zwischenfälle gab. So musste bei einem Verurteilten beispielsweise eine ganze Stunde nach einer geeigneten Vene gesucht werden, bei einem anderen wurde das Gift aufgrund einer durchstochenen Vene direkt in den Körper injiziert, wodurch sich das Gift überall verteilte, nur nicht in genügenden Mengen dort, wo es wirken sollte und sich somit der Todeszeitpunkt um ein gewaltiges Stück nach hinten verschoben hatte. Bei einem dritten dauerte der Eintritt des Todes sogar mehr als viermal so lange wie üblich. Im letzteren Fall wirkte nicht einmal das Betäubungsmittel richtig, sodass der Verurteilte bei vollem Bewusstsein war, als die Dosis, welche die Lunge zum kollabieren bringt, zu wirken begann und er somit langsam erstickte.
Dies sind nur einige Beispiele zur tödlichen Injektion. Doch andere Exekutionsmethoden bringen ebenso ihre Komplikationen mit sich. Von abgerissenen Köpfen beim Hängen, über Verbrennen am lebendigen Leibe auf dem elektrischen Stuhl, bis hin zu falscher Mischung der Chemikalien für die Gaskammer, was dazu führte, dass der Verurteilte durch Schlagen seines Kopfes gegen die Eisenstange hinter sich starb.
Möge mir jetzt noch einer sagen, dass es unter den aktuellen Hinrichtungsmethoden eine humane Weise gäbe, den Verurteilten zu töten. Doch wäre die Todesstrafe gerechtfertigt, wenn sich eine humanere Art der Exekution fände?
Zunächst mal ist ein häufiges Argument, dass man zur Befürwortung der Todesstrafe hört, sie wirke abschreckend und die Täter würden eher zweimal überlegen, bevor sie ein Verbrechen begehen. Was dabei jedoch außer Acht gelassen wird, sind die Statistiken, die vielmehr das Gegenteil beweisen. Somit ist die Mordrate in den Ländern der USA, welche die Todesstrafe abgeschafft haben, um einiges niedriger als in denen, die noch immer an ihr festhalten. Keine Anzeichen von Abschreckung.
Ein gutes Beispiel hierzu findet man sogar schon im 18. Jahrhundert, wo in England die Todesstrafe sogar auf Taschendiebstahl stand. Als Verurteilte nun öffentlich gehängt wurden, liefen teils sogar ihre Anhänger durch die Menge der Schaulustigen und leerten deren Taschen. Deutlicher kann die Unwirksamkeit der Abschreckung wohl kaum dargestellt werden.
Ein weiteres Argument wäre das so häufig zitierte „Auge um Auge – Zahn um Zahn“, was dafür spricht Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Doch wer sich schon auf die Bibel bezieht, sollte genauso das Gebot „Du sollst nicht töten“ beachten. Denn was tut denn die Regierung mit den Verurteilten? Man kann einem Mörder doch nicht zeigen, dass morden falsch ist, indem man ihn genauso ermordet. Das ergibt einfach keinen Sinn.
Das Verbrechen kann durch die Exekution des Täters weder ungeschehen gemacht werden, noch mindert es in den meisten Fällen die Schmerzen der Angehörigen des Opfers, die häufig als Zeugen bei der Hinrichtung dabei sind und diese Erfahrung oft für den Rest ihres Lebens bereuen.
Außerdem sollte ein Staat seinen Verbrechern moralisch überlegen sein, was er aber mit Sicherheit nicht dadurch schafft, sich mit ihnen unter Vorwand des Gesetzes auf eine Stufe zu stellen.
Der Kampf gegen die Todesstrafe ist keinesfalls als Mitleid für verurteilte Mörder zu verstehen, viel mehr ist es andersherum. An einem Mord gibt es nichts schönzureden, denn er ist respektlos und grausam. Und genau aus demselben Grund sollte das staatlich genehmigte Töten ebenso als Unrecht angesehen werden. Denn in welchem Punkt handelt die Regierung nun besser als die Kriminellen? In keinem.
Des Weiteren wird die Todesstrafe immer wieder begründet durch Aussagen wie „Ein toter Mörder mordet nie wieder“. Ein potentieller „Killer“ sollte aus der Gesellschaft entfernt werden, ist die Meinung vieler Verfechter des „Capital Punishment“. Dabei ist es statistisch überhaupt nicht nachgewiesen, dass jemand, der einmal gemordet hat, es immer wieder tun würde. Nur weil eine Gesellschaft womöglich von Gewaltkriminalität geprägt ist, sollte dies die Annahme noch nicht bestätigen dürfen. Sicherlich müssen die Menschen vor den Verbrechern geschützt werden, jedoch ist dies auch ohne Hinrichtungen möglich.
Das Recht auf Leben ist ein Grundsatz des Staates. Gerade deshalb sollte er sich selbst nicht das Recht herausnehmen, dagegen zu verstoßen. Nicht einmal, wenn es sich dabei um reine Sicherheitsmaßnahmen handelt, die man auch anders regeln könnte.
Nicht zuletzt kommen einem immer wieder Beschwerden zu Ohren von Leuten, die es nicht einsehen, dass die sogenannten Schwerverbrecher auf Kosten ihrer Steuern im Gefängnis über Jahre „durchgefüttert“ werden und sich „ein schönes Leben machen“. Somit wäre es ja nahezu ein Skandal, wenn die Todesstrafe abgeschafft und durch lebenslange Haft ohne die Möglichkeit auf Bewährung ersetzt würde. Denn dann würde sich ja unsereins den Buckel abschuften, um diese Kriminellen zu versorgen.
Jedoch handelt es sich hierbei vielmehr um ein weit verbreitetes Missverständnis. Im Großen und Ganzen übersteigen nämlich die Kosten eines Todesstrafenfalles von der Urteilsverkündung bis zur Vollstreckung die Kosten für eine lebenslange Haft um ein Vielfaches. Der Grund sind unter anderem die aufwändigen Berufungsverfahren, die verhindern sollen, dass ein Unschuldiger zum Tode verurteilt wird.
Schließlich ist für eine Demokratie sicherlich wichtig, dass auf den Forderungen der Bürger Rücksicht genommen wird. Da nun die Mehrheit beispielsweise der US-Bürger für die Todesstrafe ist, richtet sich auch das Gesetz danach. Eine simple Regelung. Jedoch stellt sich die Frage, in wieweit man dem menschlichen Instinkt in solchen Entscheidungen vertrauen kann oder sollte. Die Gesellschaft trifft Entscheidungen, die keinesfalls zu ignorieren sind. Allerdings sollte ihnen auch nicht soviel Macht zustehen, jene als Grundlage für die Justiz geltend zu machen.
Menschen treffen oft falsche Entscheidungen. Meistens ist daran Unkenntnis Schuld. Denn sie reagieren umso radikaler, je schlechter sie informiert sind, neigen zu Vorurteilen und voreiligen Schritten. So lässt sich auch schnell dahersagen, man solle einen Mörder ebenso mit dem Tode bestrafen wie das Opfer, denn er habe nichts anderes verdient. Hört man einen solchen Bericht in den Nachrichten, versetzt man sich häufig in die Personen, die als die Guten dargestellt werden und zeigt mit dem Finger auf die Bösen. In diesem Moment ist es nicht schwierig, jemanden zum Tode zu verurteilen. Doch sehr häufig schon ist es vorgekommen, dass selbst Angehörige der Opfer ihre Meinung zur Todesstrafe geändert haben, nachdem sie tatsächlich bei der Hinrichtung anwesend waren. Denn was eine solche Entscheidung des Volkes, wie ein Befürworten der Todesstrafe, alles auslösen kann, das dringt meistens gar nicht mehr bis zu ihnen vor. Solange sie nicht hinsehen müssen, ist es leicht, einen Menschen zum Sterben zu verurteilen. Doch werden sie dann einmal damit konfrontiert, ob durch einen Mordfall in der Familie oder die Verurteilung eines Geliebten, so kann sich eine Meinung komplett ändern.
Nur die Menschen, die wissen, was die Todesstrafe wirklich mit sich bringt, sollten in der Lage sein, zu entscheiden, ob eine solche Bestrafung für dieses Land angemessen ist, jedoch nicht das schreiende und anklagende Volk, das nicht einmal über den eigenen Tellerrand hinausblicken kann, um die Konsequenzen zu erkennen.
Bei der Todesstrafe handelt es sich um eine schlechte und unmenschliche Lösung zur Verbrechensbekämpfung. Sie stammt aus einer Zeit der Sklaverei und Minderheitenverfolgung. Doch diese Zeiten sind vorbei und ehe die Exekutionen nicht für immer gestoppt werden, haben wir einfach keine Chance auf eine zivilisierte Gesellschaft.
Hinzu kommt, dass immer ein gewisses Risiko besteht, einen Unschuldigen zu verurteilen und am Ende womöglich sogar hinzurichten. Seit der Wiedereinführung der Todesstrafe in den USA 1976 wurden schon 105 Insassen entlassen, da ihre Unschuld bewiesen werden konnte. Doch stellt sich die Frage, wie viele weitere bereits sterben mussten oder es vielleicht noch werden. Es kann durch die vielen aufgehobenen Todesurteile schon der Eindruck eines nicht so gut funktionierenden Berufungssystems erweckt werden, sodass die Hinrichtung eines Unschuldigen nie ganz ausgeschlossen ist. Zu einem solchen Fehlurteil führt meist die Kombination aus mehreren Bestandteilen und Aspekten eines Prozesses.
Am Beginn steht gewöhnlich immer die Vermutung der Schuld. Das Entscheidende hierbei ist nun, wie sehr ein Fall in den Medien vertreten wird und vor allem wie er herübergebracht wird. Geben Fernsehberichte und Zeitungsartikel nun die Meinungen des Staatsanwaltes wider und stehen somit anklagende Worte von allen Seiten gegen den Verdächtigen, ist die Öffentlichkeit schon sehr stark geprägt und auch die „nicht beeinflussbaren Richter“ und frei gewählten Geschworenen bilden sich, gewollt oder nicht, ihre Meinung.
Eine weitere große Rolle spielen auch die Falschaussagen von Hauptbelastungszeugen. Denn vielen Staatsanwälten sind alle Mittel recht, um eine Verurteilung zu erreichen. Gewisse Augenzeugen und teils sogar Polizeibeamte leisten gelegentlich Meineid vor Gericht, wozu sie vom Staatsanwalt angewiesen werden und dafür mit Geld oder Geschenken belohnt werden oder einfach eine mögliche spätere Anklage, durch einen Konflikt mit dem Gesetz, sofort wieder fallengelassen wird. Eine solche Falschaussage kommt den Geschworenen sicherlich kaum in den Sinn. Es erscheint viel zu abstrakt, dass ein Gesetzesvertreter möglicherweise „Lügengeschichten“ erzählen könnten. Sie glauben einem Augenzeugen, der die Tat häufig bis in die kleinste Einzelheit beschreiben kann und würden nicht erwarten, dass der Staatsanwalt den Zeugen möglicherweise so lange eingeschüchtert hat bis dieser zu der Falschaussage bereit war.
Außerdem ist auch das Zurückhalten von ausschlaggebenden Beweisen eine häufige Ursache, das zu einer Verurteilung führen kann. Hierfür ist im Regelfall ebenfalls der Staatsanwalt verantwortlich trotz seiner Verpflichtung, jeden Beweis dem Angeklagten gegenüber darzulegen. Dies führt zu einer Gerichtsverhandlung, in der Angeklagter und Verteidiger der staatlichen Macht oft hoch unterlegen sind. Aufgedeckt wird ein solcher Skandal kaum, da ein Staatsanwalt eine gewisse Unantastbarkeit besitzt, die ihn vor Belangung aufgrund von Amtsmissbrauch schützt.
Eine gewisse Schwäche des Strafrechtssystems ist vor allem in den USA, dass die Regierung Gewaltverbrechen möglichst schnell aufzuklären und bestrafen zu beabsichtigt, was zu einer oft sehr oberflächlichen Ermittlungsarbeit führt. In diesem Prozess tauchen auch immer wieder fragwürdige Methoden zur Klärung des Falls auf.
Mit dem Ziel der Aufdeckung eines Verbrechens vor Augen, wird die Tat nicht selten so erdacht und umgeschrieben, dass sie zu der Anklage passt. Mögliche Beweise, die zur Entlastung dienen, werden hierbei auch mal schlichtweg ignoriert, wichtige Zeugen der Verteidigung gar nicht erst befragt. Dafür werden wiederum andere fast schon gezwungen, das auszusagen, was die Anklage hören möchte, genau wie Beweise so lange gedreht und gewendet werden bis sie den Geschworenen überzeugend genug erscheinen, den Angeklagten für schuldig zu befinden.
Letztendlich ist auch die Verteidigung ein sehr wichtiger Punkt, wenn es um die Verurteilung geht. Die Kompetenzen des Anwaltes entscheiden zu einem großen Teil über Leben und Tod des Angeklagten. In der Regel handelt es sich hier um einen Pflichtverteidiger, der sich nicht selten gar nicht ordentlich mit dem Fall auseinandersetzt aufgrund der geringen Entlohnung, sich in 15 Jahren nicht ein einziges mal mit dem Mandanten in Verbindung setzt, keinen Einspruch erhebt oder, was auch schon passierte, während der Verhandlung einschläft. Einen wirklich guten Anwalt, der einem Angeklagten eine annähernde Chance auf Begnadigung bieten könnte, kann sich kaum einer leisten. Auch den Pflichtverteidigern fehlen teils die finanziellen Mittel, um einen Klienten kompetent zu vertreten.
Ein gutes Beispiel für einen Justizirrtum ist der Fall meines Freundes Dieter Riechmann. Während eines Urlaubes mit seiner Freundin Kerstin Kischnick in Florida wird diese durch einen Schuss auf das Auto der beiden getötet. Angeklagt wird dafür ihr Mann Dieter, der nach der Tat mit der leblosen Kerstin auf dem Beifahrersitz auf einen Streifenwagen trifft und um Hilfe fleht. Durch das Verschweigen einer Tatsache hat sich Dieter zweifellos selbst in große Schwierigkeiten gebracht, doch die Geschichte, die er vor Gericht erzählte, deckte sich in allen anderen Aspekten sowie auch im Punkt der Ermordung Kerstins mit denen der Augenzeugen. Diese haben ausgesagt, es wäre ein Fremder gewesen, der am Auto auftauchte als sie nach dem Weg fragen wollten, und Kerstin schließlich erschoss. An der Verurteilung war schließlich die Falschaussage eines Zellengenossen Schuld, der daraufhin eine Haftverkürzung erhielt, der Meineid eines Polizisten, der an der Ermittlungen maßgebend beteiligt war, zurückgehaltene und veränderte Beweise, die schließlich perfekt zu der Anklage passten, das Einbringen der Vergangenheit Dieters, die in einem völlig falschem Kontext zu der Tat gestellt wurden und die kleine Sache, die er selbst verschwiegen hat, um sich nicht selbst noch mehr zu belasten. Doch dieser Punkt hätte ihm vielleicht einen Freispruch für den Mord eingebracht. Als eine "Neuerfindung der Physik" bezeichnet der Gegengutachter der Verteidigung die Theorie der Staatsanwaltschaft über die Einschusswunde am Opfer und die vorgefundenen Blutspuren. Hätte Dieter Riechmann seine Lebensgefährtin getötet, hätte er den Schuss von außerhalb des Autos in Richtung Beifahrerseite abgeben müssen, während er selbst auf dem Fahrersitz saß. In einem Tonbandinterview hat ein Amerikaner inzwischen einem Privatdetektiv gegenüber zugegeben, dass er den Mord beging. Doch keine Chance auf einen neuen Prozess in Sicht. Mittlerweile sitzt er seit 20 Jahren im Todestrakt von Florida.
Kein von Menschen gemachtes System kann absolut perfekt arbeiten, sodass es völlig auszuschließen ist, dass ein Unschuldiger zum Tode verurteilt wird. Und selbst wenn das System fehlerfrei funktionierte, würden immer noch die ethischen Grundsätze bleiben, die es moralisch gesehen unter keinen Umständen tolerieren würden, dass wir zu einer modernen und zivilisierten Gesellschaft heranreifen bis nicht weltweit jede Art der Bestrafung durch den Tod abgeschafft wurde.
Jannic Hilla, 12. Jhg (2008)
Englischunterricht: Portfolio informations für meinen Englischordner (Eigene Interessengebiete)
Arguments for and against the death penalty
Pro: The death penalty is exemplary.In a country with the death penalty some offenders would think twice about his action.
Con: No sciental study could prove until today that the death penalty has an exemplary effect. Far from it: Those US-states, who abolished the death penalty have a lower murderrate than those who still practice it.
Pro: “An eye for an eye”Justie means, doing something to somebody that he did to somebody else.
Con: Who referres to the old testament should also have a look at the 6th commandment:You mustn’t kill.
Pro: Terrorists attack the state and the human society at their roots.
Con: The death penalty doensn’t prevent terrorists from their deeds. They’re convinced of them and with their brutality they normally disappear with they ever put their lives on the line or even aim at dying (suicide attacker).
Pro: A dead man can’t kill anymore. Somebody who is potential assessed to kill, has to be eliminated, too.
Con: The statement, “ who kills once, will ever kill again” couldn’t be proved sciental. Is a society threatened by violencial delinquencies the death penalty is just a pseudo activity against violence that are more profound.
Pro: Dangerous criminals can live of the costs of the tax payers and life a carefree life by living on our taxes.
Con: The current costs of an execution (from the rendition of judgement till the enforcement) are much higher than the costs of a lifelong arrest.
Pro: A democracy has to act in the name of the public. In most US-states the majority is for the death penalty.
Con: The open mind is always dangerous, because mind isn’t knowledge. The human instict can’t be called into question, but shouldn’t be a basis for decision-making.
Some facts and numbers
Since the reintroduction of the death penalty over 130 inmates were released because their innoccense could be proved, 8 of them in 1999.
In 1999 98 inmates were executed. That was the highest rate since 1954, where 81 executions were enforced.
Since the reintroduction of the death penalty Texas executed 308 inmates. In 1997 4 inmates died in one week, 8 in a month and 37 in that whole year in Huntsville (Texas).
There are about 3800 inmates on US-death row.
The average distance from the death sentence to the execution is 9 ½ years.
Every year at leat 4 innoccent people are sentenced to death.
Since the reintroduction of the death penalty Illinois executed 12 men – 13 inmates were released from death row, because their innoccense could be proved. Florida released 20 innoccent inmates.
67 % of the judicial officers don’t believe that the death penalty reduces the murderrate.
Asurvey under leading police officers showed that the death penalty was categorised to be least effective to reduce the number of violence delinquencies.
In states who still have the death penalty the murderrate is 7,9 murders per 100.000 inhabitants, in states without the death penalty the murderrate is 5,1 murders per 100.000 inhabitants.
A death sentence, from conviction to death, costs between 1 and 7 million dollars a case, life-long arrest costs about 500.000 dollars a case.
Since 1976 there were 34 executions which didn’t proceed ordinary:
Burst cannulas at lethal injections; overreactions to the chemicals; inmates that were burnt alive on the electric chair...
Since 1976 more than 160 children were sentenced to death in the USA. These are more than in the other 5 states (Iran, Nigeria, Pakistan, Saudi Arabia, Yemen) that convict teenagers to death.
2 of 3 condemned children are black.
Approximately 10 % of the current death row inmates suffer from mental diseases.
More than 40 mentally diseased inmates were executed since 1976.
42 % of the death row inmates are black, although their participation of population is just 13 %.
98 % of the procecutors are white, just 1 % is black.